Sie benötigen für Ihr Unternehmen Etiketten und denken darüber nach, Ihren Bedarf durch eigene Etikettendrucker selber zu decken? Dies kann sich in bestimmten Fällen lohnen. Worauf es bei der Auswahl Ihres Etikettendruckers ankommt und wann Sie auf die Anschaffung verzichten sollten.

Etiketten sind heutzutage allgegenwärtig. In den verschiedensten unternehmerischen Branchen kommen Etiketten zum Einsatz und sind in ihrem jeweiligen Einsatzgebiet meist unverzichtbarer Bestandteil der täglichen Arbeit. So sind Etiketten beispielsweise nicht nur da, um Waren zu kennzeichnen oder die Logistik zu erleichtern. Auch im Marketingsegment als Kommunikationsmedium zum Endkunden spielen Etiketten eine große Rolle. In diesem Zusammenhang stellen sich Unternehmen häufig die Frage, ob es rentabel ist, die Druckaufträge in eine professionelle Etikettendruckerei auszulagern, oder sich selbst mit eigenen Etikettendruckern um die Herstellung der Etiketten zu kümmern. Doch was wird momentan auf dem Druckermarkt angeboten und für welche Einsatzgebiete sind die Drucker gedacht?

Der Thermodirektdruck

Beim sog. Thermodirektdruck wird spezielles, für das Druckverfahren entwickeltes Papier verwendet. Dieses thermoempfindliche Papier wird durch eine Walze an Heizelementen vorbeigeführt, wobei die gezielte Erwärmung des Mediums zu einer Schwärzung und schlussendlich zu dem gewünschten Druckergebnis auf der Rolle führt. Bei dieser Technik ist das Druckergebnis lediglich in schwarzer Farbe umsetzbar. Der Vorteil hierbei ist die schnelle und verhältnismäßig günstige Herstellung von einfachen Etiketten. Der Nachteil besteht darin, dass das empfindliche Papier aufgrund seiner Beschaffenheit gegen Umwelteinflüsse wie Sonneneinstrahlung nicht sonderlich beständig ist. Ein Verblassen des Druckergebnisses ist somit nicht ausgeschlossen. Entsprechende Drucker gibt es im Fachhandel zu unterschiedlichen Preisen. Beginnend ab einigen Hundert Euro bis hin zu mehreren Tausend Euro stehen je nach Bedarf diverse Modelle in den Regalen von Druckereifachhändlern.

Der Thermotransferdruck

Bei diesem Verfahren sind neben schwarz-weiß Druckergebnissen auch farbige Drucke von Etiketten möglich. Voraussetzung ist der Einsatz eines entsprechenden Druckers mittels Farbband. Ein weiterer Vorteil beim Thermotransferdruck ist die Option, nicht nur auf Papier zu drucken. Auch Kunststoff oder Textilien können hier bedruckt werden. Im Vergleich zum Thermodirektdruck sind die Ergebnisse langlebiger und gegenüber äußeren Einflüssen resistenter. Für einen vernünftigen Thermotransferdrucker zahlt man heutzutage eine mittlere vierstellige Summe. Dazu kommen die Kosten für das Druckmedium sowie laufende Kosten für die Farbrollen.

Etikettendrucker anschaffen vs. Etiketten beim Profi drucken lassen

Mittlerweile gibt es wirklich gute und ausgereifte Geräte auf dem Etikettendruckermarkt. Von kleineren Modellen für den gelegentlichen Bedarf, bis hin zu technisch hochwertigen und leistungsstarken Industriedruckern.

Vor der Anschaffung eines entsprechenden Druckers sollten Sie jedoch eine Bedarfs- sowie eine Kosten-Nutzen-Analyse durchführen. Was in jedem Fall bei einer solchen Kosten-Nutzen-Analyse bedacht werden sollte, sind die laufend anfallenden Kosten bei einem eigenen Etikettendrucker. Die Anschaffung von Papier und Farbrollen kann die Kalkulation auf Dauer beeinträchtigen.

Unser Fazit:

Wenn Sie einfache Etiketten in kleineren und mittleren Auflagen benötigen, kann sich die Anschaffung eines eigenen Etikettendruckers durchaus lohnen. Sind Sie jedoch auf professionelle Druckergebnisse angewiesen und haben größere Auflagen, empfehlen wir Ihnen, eine Etikettendruckerei zu beauftragen.

Etikettendrucker – Profitechnik für exakte Kennzeichnung

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